Über mich
Nachdem ich mich einige Jahre mit einem Physik- und Meteorologiestudium aufgehalten habe – warum, weiß ich immer noch nicht genau – widme ich mich seit 2020 endlich meiner großen Leidenschaft, der (klassischen) Musik, zunächst erstmal aus wissenschaftlicher Perspektive. Neben meinem Studium der Historischen Musikwissenschaft und Italienistik in Hamburg bin ich vor allem als Musikjournalist- und Publizist aktiv, seit 2020 auch für den meistgelesenen Klassik-Blog im deutschen Sprachraum, Klassik-Begeistert. 2021 war ich erstmals als Platzanweiser bei den Bayreuther Festspielen tätig, seitdem bin ich passionierter Blauer. 2023 hat es mich erstmals seit über 20 Jahren wieder in meine Geburtsstadt München verschlagen, um im Rahmen einer Hospitanz für BR-Klassik zahlreiche Interviews, Beträge und Probenreportagen anzufertigen.
Meine Liebe zur Musik gilt nicht nur der Wissenschaft, sondern auch der Praxis: Seit über 20 Jahren begleitet mich die Geige durch mein Leben. Mit dem Sinfonieorchester der Universität Hamburg habe ich bereits in der Laeiszhalle, Elbphilharmonie und Isarphilharmonie gespielt, Werke wie die 2. Sinfonie von Gustav Mahler, Gustav Holsts Stuite The Planets und Anton Bruckners 8. Sinfonie standen auf dem Programm. Seit 2025 spiele ich vermehrt in diversen ambitionierten Studierendenorchestern wie der Jungen Norddeutschen Philharmonie oder dem Jungen Philharmonischen Orchestern und habe insgesamt mit Künstlern wie Thomas Posth, Drumano Wijnhamer oder Paul Breyer zusammengearbeitet. Dank meiner zweisprachig deutsch-englischen Kindheit und meinen Französisch- und Italienischkenntnissen wende ich im Berufsalltag mindestens vier Sprachen an.
Im post-pandemischen Zeitalter reise ich auch wieder kreuz und quer durch die Klassikwelt und berichte aus Städten wie Mailand, Berlin oder – am aller liebsten natürlich – Wien. Stolz bin ich ebenso auch auf meine Interviews mit KünstlerInnen aus aller Welt wie Camilla Nylund, Günther Groissböck oder Lawrence Brownlee. Zahlreiche Programmhefttexte habe mein Schrifttum auch schon in die Ränge der Elbphilharmonie, Laeiszhalle oder zum Kammermusikfest METÉŌRA im sauerländischen Arnsberg gebracht.
Für Anfragen zur Anfertigung von musikpublizistischen- und journalistischen Texten in deutscher und amerikanisch-englischer Sprache stehe ich jederzeit zur Verfügung.
Nachtrag: Wer ist nun Johannes Karl Fischer?
Aufgewachsen in Oberbayern und Kalifornien, studiert der deutsch-US-Amerikanische Münchner derzeit Musikwissenschaft an der Universität Hamburg, naturwissenschaftliche Abschlüsse aus Hamburg und von der renommierten University of California, Berkeley hat er bereits in der Tasche. Seine Eltern lernten sich 1985 am Wiener Staatsopern-Stehplatz kennen, die Oper lag ihm also schon lang vor seiner Geburt in den Genen. Im Alter von drei Jahren besuchte er erstmals Hänsel und Gretel im Gärtnerplatztheater, Empörung fand er einzig für Mamas Vorschlag, in der Pause zu gehen. Die Opern- und Konzerthäuser in München und San Francisco prägten seine Kindheit, mittlerweile ist er passionierter Bayreuth-Blauer und reist so ziemlich überall hin, wo es klassische Musik gibt. Am liebsten natürlich im Liegewagen. Sein erklärtes Lebensziel: 7-8 sprachen lernen, mindestens! Oh ja, und einen lechzenden Gaumen hat er für Austern, Kutteln und Krokodil übrig, ein guter Teller vegane Rahmschwammerl ist ihm immer ein himmlischstes Vergnügen.